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allgemein, visceral & thorax-chirurgie

entgegen der ganzen gerüchte und mundzumundpropaganda war/ist es bisher in der allgemein, visceral und thoraxchirurgie echt nett.
der chef hat wohl was gesagt bekommen & bemüht sich, nett zu sein. was ihm nicht so ganz gelingt, aber man merkt, dass er sich bemüht. immerhin. das ist schonmal was. die assistenten (&fachärzte & oberärzte) sind alle richtig nett & quatschen ganz gut mit einem, erklären alles & schreiben einen richtig oft in den op :-)) die wissen, was pjanes lieben. auch wenn diese es manchmal mit einem knappen umkippen quittieren *seufz*
derzeit besteht meine therapie aus grossem frühstück, 2 kaffee, 1 liter wasser und undund.. ab morgen dann auch wieder korodin.
alles in allem vllt etwas langweilig ausserhalb des op's, aber bald wirds spannender, wenn ich vllt. auch meine zimmer bekomme & briefe diktiere.. malschaunmalschaun.. und auf den mir angedrohten appendix freu ich mich, genauso wie auf die evtl. 1.assistenz beim struma.. *grins* manche OÄ sind einfach süss manchmal.. auch wenn sie chauvis sind.
noch 4 wochen dieses fach und dann geht es ab in die innere. in unserem pj-haus ist es tradition, in der inneren auch in die notaufnahme zu gehen, so dass ich die 4monate innere um 1 monat inkl. chir verkürzen kann :-) ist das nicht geil.
das wird alles... und dann ist wahltertial schweiz mit ortho dran..

mit aktuellen fotos müsst ihr leiderleider immer noch warten, bis die 2 quellen mir die bilder schicken.. die eine steckt im prüfungsstress (:-) ) und die andere muss ich mal anmailen.. *wink*
15.5.06 20:43


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kaffee

ich liebe mein bevorzugtes kaffeehaus in bielefeld. man kann mich da fast jeden nachmittag im zeitraum von 3-6 uhr für 1/2-1h antreffen, wenn ich mich vom dienst erhole..

besonders gut: der white macchiato (schön süss und milchig), aber auch der espresso (zum kopfwehvertreiben!).. MHJAMMI-.. dazu einen blaubeermuffin oder ein white-chocolate-chip-cookie.. und 1 flasche wasser con gaz & ice.

ich liebe mein kaffeehaus.
15.5.06 20:49


diss-update

update die 1000. - diesmal von der professorin, ich möge doch dieses & jenes und das auch noch ändern. es ist erst nur das abstract, aber dennoch bin ich dabei es zum ~ n1000. mal zu ändern.. wer da nicht schon alles seine finger im spiel hatte.. im prinzip ists nicht mehr mein text. aber immerhin wird es vorangebracht & alle sind dran interessiert. meine eltern wissen auch bescheid & findens gut :-)

btw. ich bin auch mitglied im DISS = das ist alles so scheisse - schlimmer wirds nimmer - eV. --> antragsformulare gibt es bei michi5880 oder mir.

das war das neueste update, mal sehen, wieviele bis zum freitag folgen, wenn das abstract eingereicht werden muss.
15.5.06 20:55


psych

ein weites feld....

ich stelle fest, dass mittlerweile immer mehr freunde und freundinnen von mir in psychiatrischer oder psychologischer behandlung sind. das ist zum einen erfreulich, zum anderen aber auch erschreckend..

es gibt die leute, die es als eine hilfestellung wahrnehmen & damit auch arbeiten. sich nicht fallen lassen und konsequent ziele zu erreichen versuchen. die bewundere ich, finde deren ansatz gut & freue mich, dass ihnen geholfen werden kann, weil sie sich selbst nicht vergessen.. ich glaube, diese freunde von mir haben die chance, wieder "ohne" zurechtzukommen, weil sie es auch wollen. und weil sie ihr leben nicht ganz aus der hand lassen. sie lassen sich von kleinen dingen motivieren und greifen hilfestellungen auf, so bescheuert sie auch klingen.

die leute, die sich aber fallen lassen, ihr leben quasi aus der hand geben & (sinngemäss) sagen "ich bin in psych. behandlung also ist das so", erlauben sich ja fast, dass sie in einem vakuum leben. leben bleiben und keine wirklichen anstalten machen, hier wieder raus zu kommen. sie sagen immer wieder, dass es ihnen schlecht geht und dass sie da nichts dran machen können. dass man ja keine ahnung hat, was so schlimm ist. das stimmt, aber wieso muss man sich über monate&jahre fallen lassen? wieso muss man fatalistisch gestimmt die situation hinnehmen? das verstehe ich wirklich nicht. was ich auch nicht verstehe, dass solche leute alles hinschmeissen, jobs, ausbildungen, chancen und möglichkeiten. klar wächst es einem alles über den kopf, aber ist das ein grund, sich mit der soundsovielten chance zu überwerfen? wird es nicht schlimmer dadurch, weil man zukunftsperspektiven ausschlägt & so nicht wieder auf einen grünen zweig kommen mag..? das andere extrem sind diese freunde, die ein halbwissen erlangt haben und meinen, dass es ihnen besser gehe als anderen, weil sie ja so ein bisschen wissen, was sie haben. ich sehe es bei einer freundin, die sich über vieles in dieser hinsicht erhebt.. das finde ich ausgesprochen schade. sie will anscheinend nicht akzeptieren, dass auch sie manchmal am boden ist & die gleiche hilfe benötigt wie andere. schlimmer noch, sie sagt zwar, dass es so sei, im gleichen satz verdreht sie aber ihre aussage & erhebt sich darüber, weil sie ja wisse, worum es gehe, brauche sie nicht so viel hilfe wie andere, sondern müsse damit halt so leben.

wenn ich - als medizinstudentin mit nur begrenztem wissen, bzw. interessenfokus auf speziellen gebieten, zu denen ich mitreden könnte - zu einem arzt gehe, verwende ich kein fachvokabular, gebe mich in diesem augenblick in seine fachkundigen hände und akzeptiere seine entscheidungen. dass ich sie in frage stelle & ob & wie, das bleibt dann der jeweiligen situation überlassen & dann teile ich ihm meine zweifel mit & bitte ihn um eine erläuterung für mich. aber ich bitte nicht um eine hilfe, die ich nicht wirklich annehmen will, weil ich es ja eigentlich besser weiss.

[die termini freund/freundin/arzt/ärztin sind ohne hinblick auf ein bestimmtes geschlecht geschrieben, sondern im fluss des schreibens entstanden]

- ich möchte hier niemanden diskriminieren, mich nur ärgern über einige typen von menschen, auch wenn ich sie mag. und jemandem ganz besonderes möchte ich sagen, dass er/sie in die allererste gruppe gehört & meinen respekt verdient hat.
21.5.06 12:30


orthopädie oder unfallchirurgie

- das ist hier die frage.

im grunde ist es gottseidank keine entscheidungsfrage mehr, weil der "facharzt für unfallchirurge und orthopädie" lautet.
nach dem basisexamen chirurgie schliesst sich die weitere weiterbildung für diese beiden fächer an, die in einem fach wieder aufgehen sollen. ich möchte beides machen. ich möchte - so blöd es klingt - unfallchirurgin mit allen nachteilen werden, d.h. nachtdienste ohne schlaf, ops bis zum nächsten morgen & der x-ten koplawu um 5 uhr früh, weil sich zwei suffköppe mal wieder verletzt haben. ich möchte op pläne haben, die wieder komplett über den haufen geschmissen werden & operationen an schlecht reponierbaren #, bei denen man flucht und schimpft, wieso es nicht wieder ordentlich zusammen geht. platten, schrauben, spickdrähte.. und hinterher idealerweise ein ergebnis zu haben, mit dem der mensch nach einigen wochen kaum mehr schaden von seinem unfall merkt.
ich möchte aber auch orthopädin werden - prothesen einbauen, mir um die funktionsfähigkeit von gelenken gedanken machen, menschen wieder schmerzfreiere bewegungen verschaffen. ich möchte wirbelsäulenoperationen machen, weil mir die statik des menschen am herzen liegt, genauso wie schulter-und-knieprothesen zu freien bewegungen von schmerzhaften gelenken führen.. wenn sie korrekt eingebaut sind. das möchte ich alles lernen & können. menschen mit rheumatischen erkrankungen möglichkeiten geben, mit diesen besser zurechtzukommen, sei es durch medikamentöse therapie, entlastung - mittels operativer und konservativer möglichkeiten oder auch psychosozialer/interdisziplinärer hilfe.

man könnte sagen, mens sana in corporo sano. - frei übersetzt - ein gesunder geist [nur] in einem gesunden körper. ist der körper (knochen/muskel/bandapparat) nicht gesund, ist es für den geist schwer, sich frei und "gesund" zu fühlen.
21.5.06 12:46





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